...der Treffpunkt für Linuxbegeisterte im Landkreis Trauntein....

Bye Bye Microsoft

Bye Bye Microsoft

Umstieg von Microsoft zu Linux

Obiges Video zeigt eine LinuxMint Installation mit Mate Oberfläche. Der Standard Dock ( Taskleiste ) wurde durch CairoDock ersetzt. Das Video soll Euch einen ersten Eindruck darüber verschaffen, was alles mit Linux Desktops möglich ist.

Danke an Rafael Rohde der dieses Tolle Video freundlicher Weise auf Youtube veröffentlicht hat 🙂

Wer mehr erfahren möchte, der sollte jetzt weiterlesen. Für alle anderen….. Schön dass Ihr vorbeigeschaut habt 😉


Dieser Beitrag soll in mehreren Abschnitte den einfachen und schnellen Umstieg zu Linux erklären.

  • Welche Microsoft Produkte benötige ich wirklich, oder gibt es alternativen
  • welche Grundlkenntnisse setzt der Umstieg voraus
  • welche Distribution wähle ich

Alles Fragen, die ich im Vorfeld für mich selbst klären muss …. Ein kapitelweiser Umstieg, Step by Step

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich mich in diesem Post nicht mit allen Produkten befassen kann und will. Ich beschränke mich im folgenden nur auf die gängisten.


Welche Microsoft Produkte benötige ich wirklich, oder gibt es alternativen?

Stellen wir uns zunächst die Frage für was wir unseren PC haupsächlich nutzen. Diese Frage lässt sich vermutlich für die meisten von uns durch folgende Punkte abdecken:

  1. Surfen
  2. E-Mail
  3. Office
  4. Drucken
  5. Scannen (eher selten)

Wenn wir surfen,

starten wir Edge, IE oder Firefox. Aber hallo, gibts Firefox nicht auch für Linux. Oh ja den gibts. Es gibt aber auch eine ganze Reihe anderer Browser, die wir auf beiden Systemen verwenden können. ZB. Chrome oder Opera. Eine umgewöhnung ist hier also nicht nötig

Windows Linux
  Und viele weitere …

 

Und wie sieht es nun mit E-Mails aus?

Auch hier greift der versierte Windows User ziemlich sicher auf Microsoft Outlook zurück. Zugegeben ein tolles Produkt mit vielen Feature. Aber brauch ich das um meine Mails von zu Hause abrufen zu können? Vielleicht aber hat man sich diese Frage bereits gestellt und Thunderbird installiert?
Ja?!
Dann gibts auch hier keine Probleme beim Umstieg. Sieht beides gleich aus und die Plugins funktionieren auch überall (meist).

Windows Linux

Und dann ist da ja noch das Briefe schreiben,

also die OfficeSuite. Da hat man sich ja schon an MsOffice // Office360 gewohnt oder? Ist schon teuer aber was muss, das muss….
Nein muss nicht. Denn auch hier gibts das quelloffen LibreOffice, das eigentlich dem Microsoft Produkt in nichts nach steht. Das gibts übrigens auch, wie alle anderen,  für Windows.

Windows Linux

Wie unter Linux üblich gibts natürlich auch eine ganze Menge anderer Office Pakete deren erwähnung aber den Rahmen sprengen würden.

Und nun, wird man sich fragen, wenns das alles auch für Windows gibt, weshalb soll ich dann Linux installieren. Kenn ich nicht, und hab schon immer Windows verwendet, wird nun der eine oder andere denken. Stimmt warum eigentlich, da muss ich mich doch wieder umgewohnen?

  1. Vielleicht weils was kostet?
  2. Weil man sich von einem Hersteller abhängig macht?
  3. Wiel es das Einfallstor für Schädlinge aller Art ist?
  4. Weil man mehr und mehr die eigentliche Kontrolle über das GEKAUFTE Produkt verliert?
  5. Weil man im Grund gar nicht weiss, was das System mit meinen Daten anstellt?
  6.  ….

Da gäbe es noch viel aufzuzählen. Und sind wir uns doch mal ganz ehrlich. Als der Wechsel weg von XP,  Win7 zu Win10 kam, mussten sich alle umgewöhnen. Denn mit der klassischen Oberfläche hatte win10 ja nicht mehr viel gemein oder? Die meisten Distributionen sind heute der klassichen Oberfläche von win7 ähnlicher als es win10 ist.

Damit steht doch eigentlich dem Einsatz von Linux nichts mehr im Weg. Wäre da nicht das Drucken…..

 

Drucken unter Linux

Ja das Drucken unter Linux ist tatsächlich nicht ganz so trivial wie unter Windows. Man kann nicht einfach einen Druckertreiber irgendwo herunter laden und installieren und hoffen dass alles klappt. Nein unter Linux benötigt man die Zwischenschicht Cups. Allerdings bringt Cups eien ganze Reihe an vordefinierten Druckertreibern mit. Wenn man Glück hat, ist der eigene Drucker bereits mit enthalten. Gut unterstützt werden Modell von HP oder Brother. Für diese Modelle existieren auch Treiber für Cups auf den entsprechenden Herstellerseiten.

Scannen unter Linux

Dieser Punkt verhält sich ähnlich wie das Drucken. Hierfür benötigt man ebenfalls einen Proxy namens sane. Für viele Scanner ist die Scanfunktion ebenso wie unter Cups die Drucker bereits enthalten. Allerdings sollte man sich im Vorfeld informieren ob ond wie der eigene Scanner unterstützt wird.


Wahl der richtigen Distribution

Aufgrund der einfachen Installation, vor allem geeignet für unerfahrene Nutzer, bieten sich  Ubuntu Derivate an. Eines davon nennt sich LinuxMint. Das wiederum gibt es mit den Unterschiedlichsten Windowmanagern.
Als Windowmanager wird jene Oberfläche bezeichnet, die wir als “Grafische Oberfläche” kennen (ganz korrekt ist das aber nicht).
KDE und Gnome sind hier die Platzhirsche. Ich verwende Gnome, ist aber eine Philosophiefrage.

Author: Matthias Schweizer

Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf unserer Website. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

Categories:

Linux

1 Comment

  • Kurt

    May 3, 20191:31 pm Reply to Kurt

    Schöner Artikel.
    Ich selbst nutze aber lieber Softmaker Office (Planmaker, Textmaker)
    Das sieht faktisch aus wie MS Office und die Kompatibilität, ist besser mit MS Office als bei Libre Office.
    Allerdings muss man dafür entweder ein Abo kaufen oder so wie ich am Black Friday eine Einzelplatz Version kaufen. (19,90€)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.